KLASSISCHE IN-VITRO-FERTILISATION

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Der Hauptunterschied zwischen den beiden genannten Behandlungsarten und der künstlichen Besamung ist dass die Befruchtung der Eizelle durch die Spermien im Labor stattfindet und nicht wie bei der medizinisch assistierten Zeugung oder bei einer spontanen Schwangerschaft, im weiblichen Genitaltrakt.

WANN IST EINE IN-VITRO-FERTILISATION ANGEBRACHT?

Die Spanische Gesellschaft für Fertilität (SEF) legt Richtlinien für diese Art von Behandlungen fest:

  • Verletzung der Eileiter oder fehlende Eileiter
  • Schwerwiegende Veränderungen der Samenqualität
  • Endometriose
  • Störungen des Eisprungs
  • Immunstörungen
  • Vorangegange Befruchtungsfehler in früheren Behandlungen
  • Erforderniss eines genetischen Befundes vor der Implantation
  • Sonstige

WORIN BESTEHT EINE IN-VITRO-FERTILISATION?

Stimulation der Eierstöcke

Bei dem Stimulationsprozess wird eine kontrollierten Mehrfachovulation eingeleitet und danach die medikamentöse Reifung dieser Eizellen.

Bei IMER überwachen wir die ovarielle Stimulation durch regelmässige Ultraschall- und Hormonuntersuchungen welche die Optimierung des Zyklus, die Verbesserung der Follikelreifung, das Erreichen einer ausreichenden Anzahl von Eizellen und die Früherkennung und Prävention des Überstimulationssyndroms zum Ziel hat.

Wenn die Anzahl und Größe der Eizellen angemessen ist, wird ein Hormonpräparat verabreicht, das die Eizellreifung induziert und den genauen Zeitpunkt des Eisprungs steuert. 

 

 

 

 

 

FOLLIKELPUNKTION

Wenn die Eizellen reif sind, werden sie durch transvaginale Ultraschall-gesteuerte Punktion als wirksame und sichere Methode zur Gewinnung von Eizellen in IVF / ICSI-Zyklen wiedererlangt. Es handelt sich um einen einfachen und  schmerzlosen Eingriff, der unter Sedierung durchgeführt wird und in der Regel nicht länger als 15 Minuten dauert.

Später werden die Eizellen im Labor unter dem Mikroskop vorbereitet und im Inkubator unter Verwendung bestimmter Nährböden für diese Techniken aufbewahrt.

 

Bei der klassischen In-Vitro-Fertilisation (IVF) werden die von der Patientin erhaltenen Eizellen mit einer Spermaprobe des Partners oder eines Spenders zusammen gebracht, so dass die Spermien in die Eizelle eindringen und Embryonen  gewonnen werden, die dann später in die Gebärmutter eingesetzt werden.

 

Bei der intrazytoplasmatischen Injektion (ICSI) ist es ein qualifizierter Embryologe, der die Spermien mittels Mikromanipulation in die Eizelle einführt. Wir wenden diese Technik an, wenn die Samenprobe den qualitativen Mindestanforderungen nicht entspricht, oder wenn das Paar in früheren Zyklen Probleme bei der Befruchtung hatte.