

Nachdem ein Paar seinen Kinderwunsch erfüllt hat, kann sich möglicherweise die Frage nach einer definitiven Verhütungsmethode stellen. Das IMER bietet seinen Patienten verschiedene chirurgische Sterilisationstechniken sowohl für die Frau als auch für den Mann.
Diese Verfahren sind ebenfalls angezeigt bei Personen mit Disposition für eine Erbkrankheit, die sich auf ihre Nachkommen übertragen kann.
Dieser chirurgische Eingriff bewirkt eine dauerhafte Sterilisation der Frau. Dabei werden die Eileiter verschweißt und unterbrochen, damit keine Eizellen mehr vom Eierstock in die Gebärmutter gelangen und die Samenzellen die Eizelle nicht mehr erreichen. Dadurch können die Zellen nicht mehr verschmelzen und keine unerwünschten Schwangerschaften auftreten.
Üblicherweise wird die Sterilisation mit einer so genannten Laparoskopie durchgeführt. Bei diesem chirurgischen Eingriff wird nach einem kleinen Schnitt auf Höhe des Bauchnabels ein Laparoskop (dünner Lichtwellenleiter) zur Betrachtung der inneren Genitalien der Frau eingeführt. Nach Lokalisierung der Eileiter werden diese verschweißt und anschließend durchtrennt.
Gegenwärtig wird ein Mikrolaparoskop mit 2 mm Durchmesser verwendet, so dass praktisch keine Narbe an der Patientin zurückbleibt.
Für den Eingriff ist eine Vollnarkose und ein kurzer Klinikaufenthalt erforderlich.


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